Medizinische Schwerpunkte von
Dr. Christian Aiginger in 1130 Wien

Die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin umfasst das gesamte Spektrum internistischer Erkrankungen. In diesem Sinne erfolgt die medizinisch-therapeutische wie auch präventive Versorgung sämtlicher internistischer Symptomenkomplexe und Krankheiten. Einige Schwerpunkte beziehungsweise Krankheitsbilder möchte ich hier dennoch kurz beschreiben.

Herzkreislauferkrankungen

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems sind immer noch die Todesursache Nummer 1 in Österreich. Heute kennt man schon über 90 % der zugrundeliegenden Risikofaktoren für Herzinfarkt (z.B. Störung der Bluttfette, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck). Diese Risikofaktoren und die beginnende Erkrankung des Herzens und der Gefäße müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Die Vorsorgemedizin hat hier eine ganz große Bedeutung, in der Ordination besteht die Möglichkeit, Risikofaktoren zu erkennen und mit bestmöglicher Therapie das Risiko für Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu minimieren.

Es ist wichtig, das eigene Risiko für Herzkreislauferkrankungen zu kennen, damit man gezielt und individuell gesundheitsfördernde Maßnahmen ergreifen kann.

Gefäßerkrankungen

Unter Gefäßerkrankungen versteht man die Verkalkung (selten auch Entzündung) der lebenswichtigen Herzkranzgefäße, der Halsschlagadern sowie der Gefäße der Bauchorgane (z.B. Nieren) und der Extremitätenarterien (z.B. Beingefäße). Mittels Ultraschalluntersuchungen bzw. Belastungstests wie Ergometrie ist es meist möglich, Verengungen in diesen Arterien zu erkennen, bevor es zu einem Verschluss (Infarkt) in diesem Gefäßgebiet gekommen ist. Dadurch können frühzeitig effektive Maßnahmen gegen Gefäßverschlüsse ergriffen werden.

Diabetes

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine ernste Erkrankung, die unbedingt konsequent behandelt werden muss, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Durch eine umfassende Beratung inkl. Bewegungstherapie, Ernährungsplan und optimaler medikamentöser Einstellung kann ein nahezu "normaler" Stoffwechselzustand erzielt werden. Dieser ist notwendig, um eine vorzeitige Gefäßverkalkung und die schleichende Schädigung von Nerven, Nieren sowie Augen zu verhindern.

Besonders wichtig ist die Erkennung der Vorstufen der Zuckerkrankheit (metabolisches Syndrom, "Prädiabetes", "leichte" Diabetes, gestörte Glukosetoleranz). Diese Frühform des Diabetes ist nach letzten Erkenntnissen bereits als alarmierender Zustand anzusehen. Es beginnen bereits Schädigungen der Organe! Glücklicherweise lässt sich diese Phase jedoch sehr erfolgreich beeinflussen, und der Ausbruch der Zuckerkrankheit kann verhindert oder deutlich verzögert werden. Zur Erkennung des "Prädiabetes" müssen spezielle Untersuchungen bzw. Risikofaktoren erhoben werden.

Ultraschalluntersuchungen

Die Ultraschalluntersuchung ist frei von Strahlenbelastung und erlaubt eine schnelle Diagnostik im Bereich:

  • des Herzens (Echokardiographie, Stressechokardiographie)
  • der Gefäße (Carotis, Arm- und Beingefäße, Nierenarterien)
  • der Bauchorgane (Kontrastmittelultraschall)
  • und der Weichteile (Gelenke, Sehnen, Muskel bzw. Nerven etc.)

Durch die Ausbildung an der II. Internistischen Abteilung im St. Joseph Krankenhaus mit Schwerpunkt Ultraschalldiagnostik bin ich ein großer Anhänger dieser schnellen, unschädlichen Diagnoseverfahren und durch den täglichen Gebrauch und die Zusatzausbildungen gut mit diesen Untersuchungen vertraut.

Vorsorgemedizin und Früherkennung von Erkrankungen (Herzkreislauferkrankungen, Krebserkrankungen)

Auch für zahlreiche onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen) sind heutzutage Risikofaktoren bekannt; ich setze mir zum Ziel, diese mit den PatientInnen in der Ordination zu besprechen.

Bei der Früherkennung leistet die Ultraschalldiagnostik ebenfalls große Dienste, für weitere Vorsorgeuntersuchungen kooperiere ich mit Kollegen und Spitälern (z.B. St Josef Krankenhaus).

Durch die Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Paul Aiginger in der Ordination steht den Patienten ein Spezialist auf dem Gebiet der Onkologie (insbesondere Brustkrebserkrankungen und solide Tumoren) zur Verfügung. Durch seine Expertise als Onkologe und Zusatzfacharzt für Nuklearmedizin finden Patienten in der Ordination Beratung sowohl in der Prävention, Früherkennung wie auch Therapie und Nachkontrolle maligner Erkrankungen.

Atemwegserkrankungen

Die Zunahme der Häufigkeit von COPD (chronischer Atemwegserkrankung) und Symptomen wie Schlafapnoe (Atemaussetzer in der Nacht) stellt eine zunehmende Gefahr für das Wohlbefinden und die Gesundheit dar. Diese Beschwerdemuster werden durch gezielte Überweisungen und Untersuchungen (Spirometrie und Schalfapnoescreening) untersucht und im Kooperation mit Lungenfachärzten behandelt. Gerade die Erkrankung mit COPD bedeutet oft, dass auch Erkrankungen des Herzens und der Gefäße vorliegen können. Dieser Diagnostik widme ich mich besonders in der Ordination.

Wissenschaftliche Tätigkeiten - Vortragstätigkeit - Lehrtätigkeit

Da ich seit meiner Ausbildung großes Interesse an neuen Errungenschaften der Medizin hatte, vertiefte ich mich in die Materie der neuen Technologien der bildgebenden Diagnostik.

Auf diesem Gebiet konnte ich mit Kollegen sowohl wissenschaftliche Beträge einbringen als auch meine Begeisterung für die Ultraschalldiagnostik bei zahlreichen Kongressen und Fortbildungen weitergeben.